125 Jahre Jugendwerk Bezirk Geislingen

2018 bringt für das Evangelische Jugendwerk Bezirk Geislingen vieles mit. Einen weiteren neuen Jugendreferenten, Aktionen die ausfallen oder neu gestartet werden und so weiter. Besonders zu erwähnen aber ist die Tatsache, dass das Jugendwerk Geburtstag hat.

So feierten wir am Samstag den 23. Juni unser 125-jähriges Jubiläum. Anlässlich dieses Geburtstages richtete das aktuelle Leitungsgremium, der BAK (Bezirksarbeitskreis), unter tatkräftiger Mithilfe des Arbeitsbereichs Freunde ein Fest aus, wie es der Karlstollen bis dahin noch nicht gesehen hatte. Trotz Zeitmangel, wenig Vorlaufzeit und einiger Unwägbarkeiten erwarteten wir am Samstagmittag das Kommen der Festgäste und waren vorbereitet. Viele waren geladen, unsicher war, wer kommen würde und wir können sagen: Es hat sich gelohnt.

Viele Gesichter, die dem Jugendwerk über die vielen Jahre hinweg treu verbunden waren, konnten wir bei perfektem Feierwetter in Empfang nehmen und freuten uns über jeden und jede, die da waren. Von ganz klein bis ganz groß waren alle Altersgruppen vertreten, wie es so häufig ist, wenn es um die Jugendarbeit geht. Denn nicht nur aktuelle Jugendliche waren gekommen, sondern auch viele Ehemalige und ganz alte Hasen gaben uns die Ehre und nahmen anlässlich dieses Jubiläums die Reise nach Geislingen auf sich. Bei einem Festakt im extra aufgebauten Zelt konnte man bei einem Rückblick allerhand aus der Vergangenheit erfahren und das sogar aus erster Hand. Bei Reden, Berichten und per Videobotschaften gratulierten uns die Vorstandsmitglieder der letzten Jahrzehnte, ehemalige und der aktuelle Dekan und auch die Stadt Geislingen war durch Oberbürgermeister Dehmer vertreten. Die Berichte gestalteten einen spannenden Zeitstrahl von der Gründung des Jünglingsvereins  und Jungfrauenwerkes hinweg durch die schweren Zeiten des Dritten Reiches, in denen man sich heimlich treffen musste, über den Zusammenschluss der nach Geschlechtern getrennten Werke  und bis hin in unsere Zeit mit ihren eigenen finanziellen und politischen Schwierigkeiten. Es war nicht immer leicht, zeigt der Tenor der Berichte, doch Gottes Bewahrung wird in allen Lebenssituationen der Mitarbeitenden und des Jugendwerkes deutlich. Und unter diesem Grundsatz wollen wir weitermachen!

Bei Kaffee und Kuchen tauschten so manch alte Bekannte einmal wieder die aktuellen Neuigkeiten aus, konnten sich nach Jahren wiedersehen oder ganz neue Leute kennenlernen, die ebenfalls mit dem Jugendwerk in Verbindung stehen.

Ein Gottesdienst mit viel moderner Musik schloss den offiziellen Teil ab. Zwischendrin gab es immer wieder die Möglichkeit, unsere Büroräume zu besichtigen, sich per Fotobox in eine Ahnengalerie für zukünftige Generationen einzureihen und allerhand Material aus Archiv und Fundus zu durchstöbern und dabei manch alte Erinnerung aufzuwecken.

Bei Schnitzel und Pommes wurde dann der Abend eingeläutet und einen weiteren Höhepunkt setzte das gemeinsame Schauen des Fußballspiels der Deutschen Nationalelf gegen die Schweden. Motiviert durch die zweite Halbzeit ging der Abbau dann fast wie von selbst, da jeder mit anpackte und auch hier zeigte sich wieder, welch starke Gemeinschaft an Mitarbeitenden hinter dem Namen „Jugendwerk“ steckt. Denn um diese Botschaft drehte sich der festliche Akt: Wichtig sind die Menschen und Beziehungen, die in diesem Werk stark sind und ihr Glaube an Gott und sein Wirken in uns. Wir blicken zufrieden nicht nur auf das Fest, sondern auch auf 125 Jahre Kinder- und Jugendarbeit zurück und nehmen dieses Gefühl auch wieder mit hinein in die Arbeit, die in den nächsten 125 Jahren auf uns zukommt.

Felix Witte

 

Unglücklicherweise haben wir mitbekommen, dass nicht alle eine Einladungskarte von uns zugeschickt bekommen haben, die sich mit dem EJBG verbunden fühlen.

Das tut uns sehr leid!

Durch unsere fehlende Mitgliedsstruktur, fiel es uns extrem schwer, alle Personenkreise mit Einladungen abzudecken. Durch die Verbreitung in unseren sozialen Netzwerken wollten wir diese Lücken schließen. Dabei war uns nicht bewusst, dass viele diese Netzwerke nicht nutzen bzw. sich über diese nicht persönlich eingeladen fühlten.

Aber wir lernen gerne dazu und danken für die entgegengebrachte Kritik!

 

In diesem Zuge möchten wir auf die Möglichkeit hinweisen unser „Freund“ zu werden (https://www.ejbg.de/freunde/freund-werden/). Dies ist auch ohne Spenden möglich und so beziehen Sie immer die neusten Infos aus dem Jugendwerk und wir haben Sie in unserer „Kartei“.

Der Vorstand des ejbg

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